22/4/2007 Nützliche Tipps

Twitter-«Handbuch» auf deutsch.

13/4/2007 Geeky swedish Eurodisco!

Wieder mal Musik aus Schweden. Diesmal von Basshunter.

Wie schon bei Landsmann Günthers «Ding Dong Song», bietet sich auch die triviale Komposition «Boten Anna» des 22-Jährigen Computer-Geeks Bassshunter vorzüglich für Parodien an. Dementsprechend viele Versionen finden sich im Netz.
Wer der Hägarsprache nicht mächtig ist und nur das Video anguckt, erhält den Eindruck, das Lied handle von einem Tretboot. Falsch. «Boten» heisst übersetzt: Der Bot (=Roboter). Basshunter singt von einer sonderbaren Begegnung im IRC-Chat, als er meint auf ein automatisiertes, nicht-menschliches Gegenüber namens Anna gestossen zu sein, diesen Bot eben. Dann stellt sich heraus, das Anna ein hübsches Mädchen ist.
Übrigens besingt Basshunter auch das Computer-Strategiespiel Warcraft III; eine richtige Nerd-Fantasie das Video.

11/3/2007 Loop online

Loop – die beste und einzige Musikzeitung der Schweiz hat nun auch den Weg ins Netz gefunden. Noch etwas dürftig das Angebot, fehlt wohl wieder mal das nötige Kleingeld...

07/3/2007 Frosch, bleib auf deiner Leiter

Gelesen auf welt.de

Quark ist, wenn ein Wetterfrosch Talkmaster wird

Gestern übernahm ARD-Wettermann Jörg Kachelmann die Schwangerschaftsvertretung von Sandra Maischberger. Er wollte wissen, wohin wir mit unseren Alten sollen, ob Deutschland sich in der Pflegefalle befindet. Da geriet der Aushilfstalkmaster ins Schwimmen.

21/2/2007 Tralala, Schwedendisko

Es muss einfach sein. Der Günther und seine Sunshine Girls lassen mich seit Tagen nicht mehr los.


16/2/2007 Schreck, lass nach!

Ich habs mir angetan. Leider. digestiv.tv (schauts euch an, aber den Link kriegt ihr nicht von mir!) ist pain in the a**. Schwachfug vom Feinsten. Laut Eigenwerbung: Satire mit Biss, real eher mit Piss. Ah nein, Kacke war es. Ausschnitt Tonspur:
Männerstimme aufgeregt: «Hannelore, oh Gott, oh Gott, », darauf geräuschvoller Durchfall. Schnitt. Der Logo-Piranha gorpst genüsslich.

Die «Weltwoche» ist Textsponsor. Nachdem es mit Bloggen nicht geklappt hat, sucht die Köppel-Truppe nun den Anschluss im Netz mit drittklassigem Satire-Web-TV (1. Klasse: Rocketboom.com, 2. Klasse: eherensenf.de). Um einen nachhaltigen Imageschaden abzuwenden, empfehle ich: Finger weg und versuchts doch lieber noch einmal mit Bloggen. Bissig schreiben könnt ihr ja.

14/2/2007 Gestern Abend

Gestern abend habe ich dem interessierten Publikum im Kulturzentrum Palace in St. Gallen etwas über Web2.0 und Musik erzählt.

Palace St. Gallen

09/2/2007 Gehupft wie gesprungen

Titel, Leads und Unterzeilen sind mein Business als Abschlussredaktor am Berner «Bund». Folgender Titel einer Kurzmeldung hat mich spontan irritiert: «Wohnung in Brand». Vielmehr hätte ich formuliert: «Brand in Wohnung». Bis ich dann merkte: Es ist gehupft wie gesprungen. Oder gesprungen wie gehupft.

08/2/2007 Roche VR-Mitglied Teltschik auf Abwegen

Eben im Bayrischen Rundfunk gehört: Horst Teltschik, Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz und Verwaltungsratsmitglied der Basler Roche, findet angesichts der Proteste gegen seine Konferenz die Demokratie eine doch eher lästige Staatsform.

Zitat Horst Teltschik:

"Es ist die Tragik jeder Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde so etwas nicht passieren."

[via Indymedia]

08/2/2007 Ohne Kuhn

Ich habs schon in der Werbewoche geschrieben: Die Weltwoche ist unter dem neuen Schriftleiter und Eigentümer Roger Köppel ein dünnes Blättchen geworden. Um mich selbst zu zitieren: «Bis zu einem Viertel ihres früheren Umfangs hat die Weltwoche verloren.» Die aktuelle Ausgabe zählt 74 Seiten, immerhin 8 mehr als das absolute Minimum von 66 Seiten. Gespart wurde – und das ist inzwischen offensichtlich – auch bei der Pop-Berichterstattung. Albert Kuhn schreibt nicht mehr. Schade. Und damit schadet sich die Weltwoche selbst. War doch Kuhns Pop-Rubrik einer der letzten Gründe, weshalb auch linke Köppelhasser das Blatt noch lasen. (Ich zähle mich übrigens nicht zur erwähnten Gruppe, spätestens Donnerstagnacht habe ich jede Weltwoche von A-Z gelesen. Das dauert inzwischen ja auch nicht mehr so lange...)

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