21/2/2007 Tralala, Schwedendisko

Es muss einfach sein. Der Günther und seine Sunshine Girls lassen mich seit Tagen nicht mehr los.


16/2/2007 Schreck, lass nach!

Ich habs mir angetan. Leider. digestiv.tv (schauts euch an, aber den Link kriegt ihr nicht von mir!) ist pain in the a**. Schwachfug vom Feinsten. Laut Eigenwerbung: Satire mit Biss, real eher mit Piss. Ah nein, Kacke war es. Ausschnitt Tonspur:
Männerstimme aufgeregt: «Hannelore, oh Gott, oh Gott, », darauf geräuschvoller Durchfall. Schnitt. Der Logo-Piranha gorpst genüsslich.

Die «Weltwoche» ist Textsponsor. Nachdem es mit Bloggen nicht geklappt hat, sucht die Köppel-Truppe nun den Anschluss im Netz mit drittklassigem Satire-Web-TV (1. Klasse: Rocketboom.com, 2. Klasse: eherensenf.de). Um einen nachhaltigen Imageschaden abzuwenden, empfehle ich: Finger weg und versuchts doch lieber noch einmal mit Bloggen. Bissig schreiben könnt ihr ja.

14/2/2007 Gestern Abend

Gestern abend habe ich dem interessierten Publikum im Kulturzentrum Palace in St. Gallen etwas über Web2.0 und Musik erzählt.

Palace St. Gallen

09/2/2007 Gehupft wie gesprungen

Titel, Leads und Unterzeilen sind mein Business als Abschlussredaktor am Berner «Bund». Folgender Titel einer Kurzmeldung hat mich spontan irritiert: «Wohnung in Brand». Vielmehr hätte ich formuliert: «Brand in Wohnung». Bis ich dann merkte: Es ist gehupft wie gesprungen. Oder gesprungen wie gehupft.

08/2/2007 Roche VR-Mitglied Teltschik auf Abwegen

Eben im Bayrischen Rundfunk gehört: Horst Teltschik, Organisator der Münchner Sicherheitskonferenz und Verwaltungsratsmitglied der Basler Roche, findet angesichts der Proteste gegen seine Konferenz die Demokratie eine doch eher lästige Staatsform.

Zitat Horst Teltschik:

"Es ist die Tragik jeder Demokratie, dass bei uns jeder seine Meinung öffentlich vertreten darf und dass man politisch Verantwortliche in einer Demokratie schützen muss. In Diktaturen würde so etwas nicht passieren."

[via Indymedia]

08/2/2007 Ohne Kuhn

Ich habs schon in der Werbewoche geschrieben: Die Weltwoche ist unter dem neuen Schriftleiter und Eigentümer Roger Köppel ein dünnes Blättchen geworden. Um mich selbst zu zitieren: «Bis zu einem Viertel ihres früheren Umfangs hat die Weltwoche verloren.» Die aktuelle Ausgabe zählt 74 Seiten, immerhin 8 mehr als das absolute Minimum von 66 Seiten. Gespart wurde – und das ist inzwischen offensichtlich – auch bei der Pop-Berichterstattung. Albert Kuhn schreibt nicht mehr. Schade. Und damit schadet sich die Weltwoche selbst. War doch Kuhns Pop-Rubrik einer der letzten Gründe, weshalb auch linke Köppelhasser das Blatt noch lasen. (Ich zähle mich übrigens nicht zur erwähnten Gruppe, spätestens Donnerstagnacht habe ich jede Weltwoche von A-Z gelesen. Das dauert inzwischen ja auch nicht mehr so lange...)

07/2/2007 Freut euch nicht zu früh

Apple-Chef Steve Jobs hat gestern ein paar Gedanken zu DRM notiert und veröffentlicht (warum hat der eigentlich kein Blog?!). Jobs ermuntert die Konsumenten in Europa, Druck auf die grossen Musikunternehmen auszüben und von ihnen den Verzicht auf jegliche digitale Rechterestriktion zu fordern. Das wäre die Voraussetzung dafür, dass sich Musik, die jemand im Shop x gekauft hat, auf dem Player y abspielen lässt. Apple würde das voll und ganz begrüssen, so Jobs.
Convincing them [die europäischen Majorlabels Universal, EMI, Sony BMG] to license their music to Apple and others DRM-free will create a truly interoperable music marketplace. Apple will embrace this wholeheartedly.
Nicht Apple sei also das Problem, sondern die Musikindustrie, die auf DRM beharre. Das klingt durchaus sympathisch. Ändern wird sich aber so schnell nichts. Erst unlängst hat der Branchenverband der internationalen Phonoindustrie IFPI betont, dass der Erfolg des digitalen Musikgeschäfts auf DRM beruhe (Digital Music Report, Seite 22).
Wer schon heute Musik ohne technische Fesseln kaufen will, besorgt sie sich zum Beispiel bei eMusic.



07/2/2007 Nullsummenspiel

Heute morgen bei der Zeitungslektüre entdeckt: Der Verband Schweizer Presse bewirbt mit halbseitigen Inseraten sein neues Abo-Portal presseabo.ch. Schön bunt und auch einigermassen übersichtlich gestaltet ist das neue Portal; aber voll Web 1.0 – als müssten die Zeitungen beweisen, dass sie von aktuellen Entwicklungen im Internet keine Ahnung haben.
Aber eigentlich geht es ja um folgende Frage: Bringt ein solches Portal auch nur ein einziges zusätzliches Zeitungsabonnement (was ja eigentlich das Ziel sein sollte)? Wohl kaum. Viel mehr gehe ich davon aus, dass dies einfach eine weiter Möglichkeit ist, ein Abo zu bestellen. Entweder man machts mit dem Talon oder halt per Internet. Ein Nullsummenspiel, also.

06/2/2007 Tot geglaubte leben virtuell weiter

Eben auf myspace entdeckt: Op:L Bastards, meine Lieblingsband aus Finnland, lebt nach ihrer Auflösung wenigstens virtuell weiter.

06/2/2007 Was macht mein Ex-Chef?

Der frühere «Bund»-Chefredaktor Hanspeter Spörri ist inzwischen regelmässiger Gast bei rebell.tv, so zuletzt am 1. Februar und am 26. Januar.


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