08/2/2007 Ohne Kuhn
Ich habs schon in der Werbewoche geschrieben: Die Weltwoche ist unter dem neuen Schriftleiter und Eigentümer Roger Köppel ein dünnes Blättchen geworden. Um mich selbst zu zitieren: «Bis zu einem Viertel ihres früheren Umfangs hat die Weltwoche verloren.» Die aktuelle Ausgabe zählt 74 Seiten, immerhin 8 mehr als das absolute Minimum von 66 Seiten. Gespart wurde – und das ist inzwischen offensichtlich – auch bei der Pop-Berichterstattung. Albert Kuhn schreibt nicht mehr. Schade. Und damit schadet sich die Weltwoche selbst. War doch Kuhns Pop-Rubrik einer der letzten Gründe, weshalb auch linke Köppelhasser das Blatt noch lasen. (Ich zähle mich übrigens nicht zur erwähnten Gruppe, spätestens Donnerstagnacht habe ich jede Weltwoche von A-Z gelesen. Das dauert inzwischen ja auch nicht mehr so lange...)



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