13/4/2007 Geeky swedish Eurodisco!

Wieder mal Musik aus Schweden. Diesmal von Basshunter.

Wie schon bei Landsmann Günthers «Ding Dong Song», bietet sich auch die triviale Komposition «Boten Anna» des 22-Jährigen Computer-Geeks Bassshunter vorzüglich für Parodien an. Dementsprechend viele Versionen finden sich im Netz.
Wer der Hägarsprache nicht mächtig ist und nur das Video anguckt, erhält den Eindruck, das Lied handle von einem Tretboot. Falsch. «Boten» heisst übersetzt: Der Bot (=Roboter). Basshunter singt von einer sonderbaren Begegnung im IRC-Chat, als er meint auf ein automatisiertes, nicht-menschliches Gegenüber namens Anna gestossen zu sein, diesen Bot eben. Dann stellt sich heraus, das Anna ein hübsches Mädchen ist.
Übrigens besingt Basshunter auch das Computer-Strategiespiel Warcraft III; eine richtige Nerd-Fantasie das Video.

11/3/2007 Loop online

Loop – die beste und einzige Musikzeitung der Schweiz hat nun auch den Weg ins Netz gefunden. Noch etwas dürftig das Angebot, fehlt wohl wieder mal das nötige Kleingeld...

21/2/2007 Tralala, Schwedendisko

Es muss einfach sein. Der Günther und seine Sunshine Girls lassen mich seit Tagen nicht mehr los.


14/2/2007 Gestern Abend

Gestern abend habe ich dem interessierten Publikum im Kulturzentrum Palace in St. Gallen etwas über Web2.0 und Musik erzählt.

Palace St. Gallen

07/2/2007 Freut euch nicht zu früh

Apple-Chef Steve Jobs hat gestern ein paar Gedanken zu DRM notiert und veröffentlicht (warum hat der eigentlich kein Blog?!). Jobs ermuntert die Konsumenten in Europa, Druck auf die grossen Musikunternehmen auszüben und von ihnen den Verzicht auf jegliche digitale Rechterestriktion zu fordern. Das wäre die Voraussetzung dafür, dass sich Musik, die jemand im Shop x gekauft hat, auf dem Player y abspielen lässt. Apple würde das voll und ganz begrüssen, so Jobs.
Convincing them [die europäischen Majorlabels Universal, EMI, Sony BMG] to license their music to Apple and others DRM-free will create a truly interoperable music marketplace. Apple will embrace this wholeheartedly.
Nicht Apple sei also das Problem, sondern die Musikindustrie, die auf DRM beharre. Das klingt durchaus sympathisch. Ändern wird sich aber so schnell nichts. Erst unlängst hat der Branchenverband der internationalen Phonoindustrie IFPI betont, dass der Erfolg des digitalen Musikgeschäfts auf DRM beruhe (Digital Music Report, Seite 22).
Wer schon heute Musik ohne technische Fesseln kaufen will, besorgt sie sich zum Beispiel bei eMusic.



06/2/2007 Tot geglaubte leben virtuell weiter

Eben auf myspace entdeckt: Op:L Bastards, meine Lieblingsband aus Finnland, lebt nach ihrer Auflösung wenigstens virtuell weiter.

06/2/2007 Ich in St. Gallen

Heute in einer Woche werde ich im Palace in St. Gallen etwas über Musik und Web 2.0 erzählen. Das St. Galler Tagblatt kündigt meinen Auftritt folgendermassen an:

Am 13. Februar, 20.15 Uhr, spricht im Palace dann der Berner Musikjournalist Nick Lüthi über die neue Musikwelt im Netz und ihre Folgen für Plattenläden. Dazu verrät er lokalen Bands, wie auch sie über MySpace berühmt werden können.

13/5/2004 God is a VJ!

Artikel im «Bund» zur Optickle GmbH (pdf-Datei, 162k), die schon zahlreiche Clubs zwischen Kairo, Belgrad und Bern mit tollen Visuals bespielt hat.

10/5/2004 Promo mit Rohdaten

Solche Label-Promo mag ich. Von Tellé Records, Sprungbrett für norwegische Topacts wie Röyksopp und Erlend Øye, kriegt man einen Link zu den Rohdaten des aktuellen Releases von Uusi Fantasia. Absender ist Labelmacher Mikal Tellé himself. Dauert zwar ne Weile, bis das halbe Giga auf der Festplatte ist, dafür hat man danach alles, aber wirklich alles.

Und wie Uusi Fantasia klingen (wenn ich schon keinen Link auf die nicht existente Website setzen kann)? Lassen wir die Herren selbst sprechen:

Well.. it's like pizza fantasia. You can choose your own flavour with your own favourite ingredients; if you want double-cheese you can just leave the pineapple off then. Sexy disco-music with wild energy.


06/5/2004 Nachgeplappert

Nach der Musikindustrie kommt nun auch die Mediengewerkschaft Comedia mit der alten, aber deshalb nicht wahren, Leier: Raubkopien und Musiktauschbörsen im Internet schaden dem Verkauf von CDs.
Comedia-Zentralpräsident Christian Tirefort in der aktuellen Ausgabe der Mitgliederzeitung «m»: «Dieser Rückgang [von verkauften Tonträgern] erklärt sich durch den massiven Vormarsch von Raubkopien, speziell im Internet.»

An dieser Stelle ein weiteres Mal der Link zu einer aktuellen Studie (pdf-Dokument, 360k) der University of North Carolina, die nachweist, dass Downloads und Verkaufsrückgänge nicht kausal zusammenhängen.

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